Lotuskerzen kennen Sie vielleicht auch schon vom Weihnachtsmarkt? Was hat es eigentlich auf sich mit diesem farb- und formschönen "Kunstobjekt", welches wir uns gerne in unsere Wohnstuben
holen?
Die Lotuskerze erscheint zunächst wie ein einfacher, aber großer Kerzen-Stumpen. Am Anfang sieht man ihr nicht an, was sich aus ihr entwickeln möchte.
Am ersten Abend entsteht beim Brennen ein flüssiger Bereich rund um den Kerzen-Docht. Fachleute nennen diesen Bereich Brennteller. Kerzen-Kenner können bereits jetzt einen Unterschied zu normalen Kerzen feststellen: das flüssige Wachs erreicht nicht den Kerzen-Rand.
An den folgenden Abenden vertieft sich dieser Brennteller weiter. Der Kerzen-Rand bleibt stehen. Nach ca. 20 Stunden kehrt Leben in die Lotuskerze ein. Die Kerzen-Ränder neigen sich langsam nach außen. Wenn die Kerze ca. 30 Stunden gebrannt hat, beginnt die Entfaltung der Lotuskerzen Blüte.
Von nun an öffnet sich die Blüte immer weiter, bis sie mit den Außenrändern den Boden erreicht. Manche Lotuskerzen Freunde stoppen hier den Prozess und stellen ein Teelicht in den Blütenkelch. Sie brennen also Ihre Lotuskerze nicht zu Ende, sondern haben an der Blüte noch lange Freude. Die Meisten lassen Ihre Kerze komplett aufblühen und erhalten eine Skulptur, die bei jeder Lotuskerze anders ausfällt. Je nach Kerzen-Größe kann dies bis zu 160 Stunden dauern.
Unser Bild zeigt die Lotuskerze nach ca. 70 Stunden Brenndauer.
Im Candela-Shop, dem Shop des Lotuskerzen-Herstellers, sind über 70 Varianten erhältlich. Man findet hier für jeden Geschmack ein passendes Kerzen-Geschenk.
Mein ganz persönlihcer Eindruck: Die Lotuskerze ist fast zu schön, dass man Sie am liebsten behalten möchte....auch nach Weihnachten
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen